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Geschrieben von Administrator   
05.06.2014

Eine durchaus gelungene Erfolgsstory

Anfangs hat es mehrere skeptische Stimmen sowohl beim Hessischen Tennisverband als auch beim

HTV gegeben, die den Erfolg von Schnupperkursen und Grundschulcups infrage gestellt haben. Dann

jedoch sind beide bereit gewesen neuen Dingen Raum zu schenken, wodurch sich der

Grundschulcup als der absolute Winner entwickelt hat. Das war zum großen Teil auch der

Vizepräsidentin des HTV,Uta Tschepe, dem Schultennisreferenten Bruno Kusinski und dem Mr.

Schultennis im HTV ,Christoph Müller zu verdanken, dazu stieß dann noch ein weiterer Verfechter

dieser Idee.

Mit viel Kleinarbeit, Tatendrang und unternehmerischem Weitblick hat sich Joachim Weidenboerner,

Vizepräsident TBMH und Inhaber der Tennisschule „New Tennis Generation“ mit Niederlassungen

beim TC Alsfeld, TV Maar, SKV Schwarz, TC Grebenhain und TC Neustadt, der Gewinnung neuer

Mitglieder verschrieben. Dabei ist die Basis seines Bestrebens die Gewinnung der Kinder in

Kindergärten und Grundschulen. Oftmals erreicht man darüber auch die Eltern, die früher einmal

selber Tennis gespielt haben und so über ihre Kinder zum Tennissport zurückfinden. Gerade durch

den Grundschulcup sind die Kinder durch den Wettbewerb untereinander begeistert und setzten sich

mit Tennis auseinander.

Mit einem authentischen Auftreten in vielen Kindergärten, Grundschulen sowie weiterführende

Schulen ist es leicht, Kinder und Jugendliche durch selbst ausgestrahlte Begeisterung für den

Tennissport zu gewinnen.

Dies bedeutet jedoch harte Arbeit und ständig „am Ball zu sein.“ Nachdem vor drei Monaten

verschiedene Tennisclubs die New Tennis Generation um Unterstützung gebeten haben, sind nach

Vorgesprächen Schnuppertage in den einzelnen Schulen gestartet:

Beginn war in der GS Rauschenberg , wo ein Schnuppertraining mit 80 Kindern stattgefunden hat und

sich davon 28 Kinder zum ersten Clubtraining angemeldet haben.

An der Oberwaldschule in Grebenhain nahmen 100Kinder aus der Grundstufe und weitere 100

Kinder aus der Mittelstufe an den Schnupperkursen teil. Als erfolgreiches Resümee ist anzusehen,

dass ab dem neuen Schuljahr etwa 40 Kinder mehrere AG´s gebildet haben und in den TC Grebenhain

10 Kinder sowie 8 Erwachsene neu eingetreten sind.

Es folgten Schnuppertage an der Gerhart-Hauptmann-Schule und der Stadtschule in Alsfeld mit einer

Beteiligung von über 200 Kindern. Das Tennisspielen auf dem Schulhof in der Stadtschule hat

ebenfalls positiven Anklang gefunden. Das Resultat war ein Tenniscamp in den Osterferien über zwei

Tage mit 50 Kindern, 25 am Clubtraining regelmäßig teilnehmende Kinder sowie 15 Neuanmeldungen

im Verein.

Der absolute Höhepunkt fand am 10. April auf dem Schulhof des Alexander-von- Humboldt-

Gymnasiums statt. 300 Kinder, ausgerüstet mit Tennisschlägern und T-Shirts von Prince mit einer

aufgedruckten Erinnerung an diesen Tag, lernten die ersten Schritte im Tennis kennen. Dabei halfen

sechs Riesennetze von Bernhard Michel aus Fulda und sechs Kleinfeldnetze alles geordnet über die

Bühne zu bringen. Außerdem ist dem Event große Aufmerksamkeit geschenkt worden durch einen

Bericht des Hessischen Rundfunks und der Anteilnahme von regionalen Zeitungen und Internet

Anbietern. Ein weiteres positives Fazit sind die mit 25 Kindern neugebildeten AG´s, eine entstandene

Schulmannschaft und der Tennissport in aller Munde.

Joachim Weidenboerner lobte die hervorragenden Leistungen der Kinder, die sich bei der Auftakt

Veranstaltung des Grundschulcups auf der Anlage des Alsfelder Tennis Clubs im Einzel- und Doppel

sowie in vielseitigen Motorik Wettbewerben in unterschiedlichen Altersklassen bewiesen haben. Als

Siegermannschaft ging die Grundschule Schwalmtal hervor, die sich mit einem Gesamtergebnis von

15:5 durchsetzte. Neun weitere Erst-Runden-Turniere, am 12.6 die Kreisentscheide und am 23.6 der

Bezirksentscheid beim TC Marburg werden noch ausgetragen. Im Rahmen der Siegerehrung zeigte

sich Christoph Müller, für den Bereich Sport im Ganztag hauptamtlich tätig beim HTV, erfreut

darüber, dass das Hessische Kultusministerium den Grundschul-Cup mit einer Veröffentlichung im

Amtsblatt als offiziellen schulischen Wettbewerb genehmigt hat und sich die Anzahl der

teilnehmenden Schulen des Grundschul-Cups derart positiv entwickelt hat.

Ein weiteres Projekt zur Nachwuchsförderung und Zukunftsfähigkeit des Tennissports fand ebenfalls

in Alsfeld am 26.April statt. Die zum achten Mal gestartete Aktion vom Deutschen Tennisbund

„Deutschland spielt Tennis“ sollte zum Mitmachen auffordern. Mit einem „Tag der offenen Tür“ wird

der Tennissport auch als Familienerlebnis durch ein Fitness-Cardio-Tennis-Programm, musikalischer

Untermalung und einem Warm-Up für Jung und Alt attraktiv gemacht. Das Programm „Schule und

Sport“ des Landessportbundes Hessen zeigt den Weg, wie durch Tennis-Arbeitsgemeinschaften

Nachwuchsförderung gestaltet werden kann.

Um das Thema am Laufen zu halten, sind weitere Angebote unterbreitet worden, so veranstaltete

zum Beispiel die New Tennis Generation in den Osterferien sehr gut angenommene Tenniscamps bei

den Tennisclubs in Schwarz, Alsfeld, Grebenhain und Maar. Auch in den Sommerferien werden über

6 Wochen 300 Kinder in obigen Klubs ,und dazu noch der TC Neustadt, fit gemacht für neue

Aufgaben.

Als Wegweisend kann der TV Maar angesehen werden. Innerhalb von drei Jahren sind über 50

Jugendliche und Kinder im Alter von 4-14 Jahren gewonnen und ausgebildet worden. Das Resultat

sind sieben recht erfolgreiche Jugendmannschaften, davon zwei U8 Teams. Des Weiteren sind 20

Erwachsene neu in den Verein eingetreten.

In Zukunft wird für die Vereine die Bildung von U8 Teams immer wichtiger und absichernder sein, um

Brüche im System zu vermeiden. Besonders in Kindergärten und Grundschulen findet man Kinder,

die sich für den Tennissport interessieren und auch bei Kids mit Migrationshintergrund enorme

Begeisterung und Talent geweckt werden kann.

Daraus rekrutiert sich dann immer wieder der Nachwuchs für die U8 Teams und somit auch für

Mannschaften höherer Altersklassen.

Aus der vielfältigen Erfahrung, die das Trainerteam der NTG gewinnen konnte, lässt sich zudem noch

ein ganz wichtiger Punkt ablesen:

Wir, die Vereine im HTV, können für Andere nicht sprechen, müssen aber attraktiver und flexibler

werden. Dazu gehört, dass die Medenspiele kürzer werden, damit die anderen Mitglieder nicht zu

sehr in ihren Spielzeiten beschränkt werden. Wir müssen intensiver auf die Wünsche der Menschen

eingehen, z.B. mit Jahres- und temporären Mitgliedschaften, vielerlei Aktionen, die nicht immer was

mit Tennisspielen, dafür aber mit dem Clubleben zu tun haben wie regelmäßige Elternabende,

gemeinsame Wanderungen und Besuche von Konzerten und Tennisturnieren, mehr Festivitäten,

Hilfestellungen und Patenschaften für Neumitglieder, was sofortige Einbindung in den Club bedeutet.

Des Weiteren sollte jeder Club einen sogenannten Kummerkasten errichten und sich mit den

Problemen der Kinder beschäftigen.

 
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